Die Republik Mosambik
Mosambik ist ein Land der Kontraste und für viele ein unbekanntes Reiseziel, das noch als echter Geheimtipp gilt, obwohl immer mehr Besucher die einzigartige Schönheit dieser südostafrikanischen Perle zu schätzen wissen.
Entspannung und Ruhe muss man in Mosambik definitiv nicht lange suchen. Entlang der 2’500 Kilometer langen Küste treffen naturbelassene, perlweisse, von Kokospalmen gesäumte Strände auf das azurblaue und warme Wasser des Indischen Ozeans und bilden ein wunderbares, tropisches Paradies, das keine Wünsche offenlässt. Die Aktivitäten in Mosambik lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Strandleben einschliesslich Wassersport und Erkundung der historischen Städte, Sehenswürdigkeiten und Nationalparks. Am Indischen Ozean gibt es gehobene Strandresorts mit weissen Sandstränden, die einige der weltbesten Tauchplätze, Meeresparks und Hochseeangelplätze bieten. Die Nationalparks sind der ideale Ort für Safaris durch den üppigen afrikanischen Busch und Ausflüge zu Stammesdörfern. Die Ilha de Mozambique, die ehemalige Hauptstadt der portugiesischen Kolonialzeit, gehört mit ihren Kolonialbauten zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Mosambik eines der besten Tauchreviere der Welt ist. Wer einem Walhai, einem Mantarochen oder einem Buckelwal begegnen möchte, ist in der kleinen Stadt Tofo genau richtig. Weitere Traumziele für Taucher und Erholungssuchende sind das wunderschöne Bazaruto Archipel sowie die abgelegenen Koralleninseln des Quirimbas Archipels, unser Tipp für alle, die sich wie Robinson Crusoe fühlen wollen und vom Tauchen an Korallenriffen nicht genug bekommen können. Mosambik bietet auch fantastische Bedingungen zum (Kite-)Surfen mit konstanten Wellen, Windverhältnissen und tropischen Wassertemperaturen. Doch Mosambik hat noch so viel mehr zu bieten als nur Aktivitäten an der Küste. Auch die Tier- und Pflanzenwelt hat sich seit dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1992 schnell erholt und zieht nun immer mehr Eco-Touristen und Naturliebhaber an. Die Nationalparks Niassa und Gorongosa sind besonders schön. Eine Reise nach Mosambik lässt sich auch wunderbar mit einer Tour durch Südafrika und den angrenzenden Krüger Nationalpark kombinieren. Ganz gleich, welche Art von Urlaub Sie suchen, Mosambik bietet unzählige Möglichkeiten Ihre Reise zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.
Reisen und Erleben
Mosambik – Touren und Safaris

Tauchen in Mosambik
Tauchen im Bazaruto Archipel & Tofo, Mosambik (10 Tage)
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Safari und Tauchen in Südafrika und Mosambik
Madikwe Wildreservat, Südafrika, und Insel Benguerra, Mosambik (11 Tage)
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Luxusreise Südafrika und Mosambik
Höhepunkte Südafrikas & Insel Banguerra, Mosambik (13 Tage)
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Sehenswertes
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten auf Sie!
Bazaruto Archipel
Die idyllischen Inseln des Bazaruto Archipels sind für ihre unberührte Schönheit und vielfältige Ökologie bekannt. Die unberührten Korallenriffe beherbergen mehr als 2’000 Fischarten sowie Wale und Delfine. Es versteht sich von selbst, dass die Tauch- und Schnorchel Möglichkeiten im Bazaruto Marine National Park hervorragend sind und von vielen Reisenden gesucht werden. Die Küstenstadt Vilanculos ist das Tor zu Mosambiks Bazaruto Archipel – einer Kette von vier grossen Inseln: Bazaruto, Benguerra, Santa Isobel und Santa Carolina (früher bekannt als Paradiesinsel). Die beiden kleineren Inseln im Indischen Ozean sind unbewohnt, während auf den anderen ein paar kleine Dörfer zwischen wilden Orangen- und Cashewnuss Bäumen liegen. Es sind Orte zum Entspannen und Entdecken. Der grösste Teil des Archipels ist ein Meeresnationalpark, der die exquisite Meeresfauna und -flora in diesen türkisfarbenen Gewässern schützt.
Gorongosa Nationalpark
Gorongosa, was in der einheimischen Mwani Sprache „Ort der Gefahr“ bedeutet, war einst eines der renommiertesten und am besten entwickelten Safari Ziele Afrikas mit der höchsten Wilddichte des Kontinents. Die Tierwelt und die Infrastruktur des Parks wurden während des Bürgerkriegs dezimiert, der von 1977 bis 1992 dauerte und die Zahl der Tiere in Gorongosa drastisch reduzierte; die Zebra Population ging von geschätzten 3’500 Individuen auf nur neun zurück. Seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 1998 wurde der Park einem ehrgeizigen Wiederherstellungsprojekt unterzogen, das weithin als bemerkenswerte Erfolgsgeschichte des Naturschutzes gefeiert wird. Elefanten-, Büffel- und Zebraherden wurden wieder angesiedelt, und in den Überschwemmungsgebieten des Parks weidet heute die grösste Wasserbockpopulation aller afrikanischen Schutzgebiete.
Inhaca Island
Inhaca liegt etwa 35 km vom Zentrum Maputos entfernt und bildet praktisch das Ufer der Maputo Bucht. Sie gehört zu den am leichtesten zugänglichen der vielen vorgelagerten Inseln Mosambiks und ist der ideale Ort für einen Kurzurlaub von der Hauptstadt aus. Die Insel bietet ein typisches tropisches Inselambiente mit einigen guten Stränden, einer von Mangroven gesäumten Nordküste und farbenfrohen Riffen vor der Westküste. An den Wochenenden strömen viele Einheimische und Touristen zu den Stränden und den angrenzenden Resorts. Die Insel Inhaca fungiert als Forschungszentrum zur Beobachtung der besonderen Arten auf und um die Insel. Auf der Insel selbst leben über 300 Vogelarten, und im Meer um die Insel herum tummeln sich beeindruckende Meeresbewohner wie Mantarochen und Buckelwale. Erklimmen Sie den Leuchtturm an der Nordspitze der Insel und entdecken Sie, warum die Buchten und Strände so viele Menschen anziehen.
Limpopo Nationalpark
Der Limpopo Nationalpark bildet zusammen mit dem Krügerpark in Südafrika und dem Gonarezhou Nationalpark in Simbabwe den Friedenspark, der als «Parque International do Grande Limpopo» bekannt ist. Nachdem das Reservat jahrzehntelang unter Wilderei und der Zerstörung seines Lebensraums gelitten hat, kehrt es nun rasch zu seiner früheren Pracht zurück. Auf einer Fläche von rund 10’000 km2 erstrecken sich Wälder und Savannen, die von gewundenen Flüssen durchzogen sind. Flora und Fauna gedeihen bestens auf dem fruchtbaren Boden: Elefanten, Büffel, Krokodile und Löwen werden auf Safaris durch den Park häufig gesehen. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn sich die Tiere um die verbleibenden Wasserquellen scharen. Der Limpopo Nationalpark verfügt über mehrere Camps und Lodges, was ihn zu einem perfekten Reservat für eine mehrtägige Safari macht.
Maputo
Maputo ist die Hauptstadt von Mosambik und liegt an der Küste des Indischen Ozeans. Wenn Sie die Geschichte lieben und die gut erhaltene portugiesische Architektur im neoklassischen Stil bewundern möchten, dann ist Maputo der richtige Ort für Sie. Mit seiner mediterranen Umgebung am Wasser und den breiten Alleen, die von Jacaranda- und Flammenbäumen gesäumt sind, ist Maputo mit Sicherheit eine der attraktivsten Hauptstädte Afrikas. Mit einer gross en Auswahl an Hotels und Restaurants, gut sortierten Supermärkten, schattigen Straßencafés und einer lebendigen Kulturszene ist das Kennenlernen der Stadt ein Höhepunkt eines Mosambikbesuchs und unerlässlich für das Verständnis des Landes. Versäumen Sie es nicht hier Zeit zu verbringen, bevor Sie in den Norden fahren. Das Herz der Stadt ist die geschäftige, niedrig gelegene Baixa (Altstadt), die sich nördlich und östlich des Hafens ausbreitet. Ein paar Kilometer weiter, an der Avenida Marginal (Meeresseite), reihen sich im Landesinneren neue Wohngebiete aneinander, während das Leben am Meer gemächlicher verläuft.
Mozambique Island
Die Ilha de Moçambique ist ein historisches Juwel und ein herrlich entspannter Fleck unter dem Himmel. Die gesamte Insel wurde 1991 aufgrund ihrer einzigartigen Architektur – einer Mischung aus arabischen, indischen und portugiesischen Einflüssen -, die sich im Laufe ihrer langen Geschichte als Handelszentrum entwickelt hat, in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Als die Portugiesen kamen, errichteten sie einen Aussenposten, der die Region fast vierhundert Jahre lang beherrschen sollte. Die Insel Mosambik ist die älteste europäische Siedlung in Ostafrika, und die Kapelle Nossa Senhora de Baluarte (Unsere Liebe Frau von den Wällen) gilt als das älteste europäische Gebäude südlich des Äquators. Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1522 und wird durch den beeindruckenden Kalkstein des Forts von São Sebastião geschützt. Neben diesen kulturellen Aktivitäten können Sie auch Kajaktouren auf dem Meer unternehmen, hervorragend schnorcheln, tauchen und Buckelwale vom Boot aus beobachten.
Niassa Reservat
Das Niassa Reservat ist mit einer Fläche von 42’000 km² – mehr als doppelt so gross wie der Krüger Nationalpark und grösser als die Schweiz – das grösste Schutzgebiet in Mosambik und eines der grössten auf dem afrikanischen Kontinent. Das Reservat liegt in den nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Niassa an der Grenze zu Tansania und zeichnet sich durch seine markanten Granitfelsen aus, die sich imposant über das umliegende Waldgebiet erheben. Abgelegen und ungezähmt, ist das Reservat von der Außenwelt relativ unerforscht geblieben. Wie in weiten Teilen Mosambiks wurden die Wildtierpopulationen im Reservat während des Bürgerkriegs durch Wilderei dezimiert, haben sich jedoch in den letzten Jahren bemerkenswert erholt. Niassa beherbergt heute eine beträchtliche Anzahl gefährdeter afrikanischer Wildhunde, über 400 Vogelarten und schätzungsweise 16’000 Elefanten sowie drei endemische Arten – das Niassa-Gnu, das Böhm-Zebra und das Johnston-Impala.
Ponta Do Ouro
Ponta do Ouro liegt 120 km südlich von Maputo und nur 10 km von der südafrikanischen Grenze, der Kosi Bay, entfernt. Das Gebiet wurde zum Meeresschutzgebiet erklärt und wird von den Behörden verwaltet, um sicherzustellen, dass die Riffe und ihre Unterwasserwelt in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleiben. In Küstennähe bietet Ponta do Ouro Tauchern mehr als 15 wunderschöne Korallenriffe zum Erkunden. Alle sind unterschiedlich tief (bis zu 48 Meter), so dass sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Taucher auf ihre Kosten kommen. Beliebte Tauchplätze beherbergen eine grosse Vielfalt an Meereslebewesen, darunter Walhaie, Sambesi Haie, Riff Haie, Kartoffelbarsche, Blaupunktrochen, Braune Bänderrochen, Geometrische Rochen, Rotfeuerfische, Muränen, Oktopusse, Köderfische, Ziegenfische, Papierfische, Kabeljau, Kugelfische, Drückerfische und vieles mehr! Eine weitere sehr beliebte und wettbewerbsfähige Aktivität ist das Hochseefischen. Die Riffe locken viele grosse Fische an, was den Tiefseeanglern viel Action und einige lohnende Fänge beschert.
Quirimbas Nationalpark
Der Quirimbas Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Provinz Cabo Delgado im Nordosten von Mosambik. Der Park erstreckt sich über 110 Kilometer entlang der nordöstlichen Küste Mosambiks zum Indischen Ozean. Der Nationalpark umgibt den südlichen Teil der Quirimbas Inseln sowie einen Teil des Festlandes mit vielen Inselbergen. Dieses UNESCO-Biosphärenreservat umfasst wunderschöne Küstenwälder, abgelegene Inseln und türkisfarbenes Wasser und beherbergt gefährdete Arten über und unter der Wasserlinie. Auf der Insel Ibo treffen alte Kulturen auf das moderne Afrika. Hier können Sie Abenteuerreisen vom Feinsten erleben, vom Schnorcheln und Tauchen bis zum Kajakfahren und Campen, umgeben von alten Traditionen und architektonischen Ruinen aus vergangenen Jahrhunderten. Der Park erfreut sich grosser Beliebtheit, da er die Möglichkeit bietet, einzigartige kulturelle Erlebnisse mit herrlichen Stränden zu verbinden.
Tofo
Tofo liegt an der Südküste von Mosambik in der Provinz Inhambane. Die Küste von Praia do Tofo ist noch sehr unterentwickelt und hat sich ein sehr unberührtes Aussehen bewahrt. Die Gewässer bieten eine wunderbare Artenvielfalt, vor allem dank der Agulhas Strömung, die einige der spektakulärsten Tauchgänge der Welt mit Sichtungen von Walhaien, Haien und Rochen verschiedener Arten, einschliesslich Riesenmantas mit einer Spannweite von bis zu 7m, Delfinen, verschiedenen Schildkrötenarten und den majestätischen Buckelwalen ermöglicht, die diese Gewässer zwischen den Monaten Juni und November während ihrer jährlichen Wanderung besuchen. Diese Vielfalt an Meeresbewohnern zusammen mit der Vielzahl an Weich- und Hartkorallen, die die lokalen Riffe säumen, haben dieses Reiseziel zu einem Juwel des Indischen Ozeans gemacht. Die meisten Sichtungen der begehrten Walhaie werden in diesem Gebiet verzeichnet.
Vilankulos
Als Tor zum Bazaruto Archipel, einer Gruppe von sechs Inseln in der Nähe des Festlands, ist Vilankulos zu einem Drehkreuz für Touristen geworden, die den nationalen Unterwasserpark der Insel erkunden wollen. Obwohl Vilankulos in den letzten zehn Jahren rapide gewachsen ist und jetzt sogar einen neu errichteten internationalen Flughafen am Stadtrand hat, bietet es immer noch die Möglichkeit, sich in einer absolut erstaunlichen Umgebung zu entspannen. Die Liste der Aktivitäten, die hier angeboten werden, ist sehr vielfältig und bietet alle Annehmlichkeiten, die man für einen komfortablen, aber dennoch lokalen Aufenthalt braucht. An der Küste der Stadt gibt es eine Vielzahl von Bars und Restaurants, die sowohl Besucher als auch Einheimische mit ihrer großen Auswahl an Meeresfrüchten und lokalen Köstlichkeiten locken – oft mit portugiesischen Aromen versetzt, die an vergangene Zeiten erinnern.
Exklusive Unterkünfte
Rückzugsorte, um Ihre Erlebtes Revue passieren zu lassen
Machangulo Beach Lodge, Halbinsel Machangulo
Die Machangulo Beach Lodge liegt in der wunderschönen Maputo Bucht mit Blick auf die Insel Inhaca und den Indischen Ozean und verfügt über fünf Premium Ocean Zimmer, die auf einem Bergrücken mit Blick auf die beeindruckende Landschaft liegen. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Terrasse, eigenes Bad, Klimaanlage, Minibar und viele andere Annehmlichkeiten. Die Lodge verfügt auch über mehrere Villen, die ultimative Flexibilität und Privatsphäre für Gruppen, Familien und Paare bieten. Die Meeresschutzgebiete rund um die Machangulo Halbinsel bieten hervorragende Tauchmöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Eine unglaublich reiche Vogelwelt umgibt die Lodge das ganze Jahr über und bietet aussergewöhnliche Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung.
Azura Benguerra, Bazaruto Archipel
Das Azura Benguerra im Bazaruto Marine Nationalpark bietet eine atemberaubende Unterkunft in einer fast menschenleeren Umgebung, die einen wirklich unvergesslichen Urlaub verspricht. In den 20 Villen wurde moderner Chic mit traditionellem mosambikanischem Design stilvoll kombiniert. Das Highlight dieser Unterkunft ist ihre Privatsphäre und Abgeschiedenheit, die Ihnen das Gefühl geben, in Ihrem eigenen Paradies zu sein. Sie verfügen über alle Annehmlichkeiten, die Sie von einem Luxusresort erwarten würden, und wenn Sie eine Abkühlung brauchen, können Sie ein Bad in Ihrem eigenen Infinity Pool nehmen. Mit dem Tauchzentrum können Sie schnorcheln oder im offenen Meer tauchen. Jederzeit kann auch ein privates Picknick am Strand für Sie organisiert werden.
Anantara Medjumbe Island Resort, Quirimbas Archipel
Das Anantara Medjumbe Island Resort ist ein kleines, mehrfach preisgekröntes All-Inclusive Inselresort. Es ist nur einen kurzen Flug von der nächstgelegenen Stadt Pemba entfernt und gehört zu den besten Hotels in Mosambik. Hier ist der Horizont ein endloser Strudel aus weissem Sand, türkisfarbener Lagune und dem Blau des Indischen Ozeans. Mit nur 12 Strandvillen, die über die Insel verstreut sind, werden Sie in luxuriösem Robinson Crusoe Stil entführt. Die Insel rühmt sich mit einigen der besten Tauchplätze der Welt, mit unberührten Korallen und einer Vielzahl an Fischen. Begeben Sie sich auf die Suche nach Walen und Delfinen, faulenzen Sie an einsamen Strandabschnitten und geniessen Sie die Exklusivität Ihres privaten Inselparadieses.
Lugenda Wilderness Camp, Niassa Wildreservat
Das Lugenda Wilderness Camp ist schwer zu erreichen, aber es ist die Mühe wert! Am besten reist man mit einem Leichtflugzeug vom Flughafen Pemba aus an – nur die härtesten Reisenden sollten eine Fahrt mit dem Auto in Erwägung ziehen. Die Unterkunft besteht aus acht luxuriösen Zelten, die etwas zurückgesetzt vom Ufer des Lugenda Flusses aufgestellt wurden. Jedes Zelt hat eine eigene Terrasse mit grossartiger Aussicht auf die wilde Umgebung – und gelegentlich auf wilde Elefanten, die von den Feigenbäumen in der Nähe angezogen werden. Qualifizierte Führer können Sie auf Pirschfahrten begleiten, um unter anderem Impalas, Flusspferde, Löwen und Elefanten zu beobachten. Auch die Vogelwelt ist mit über 370 verschiedenen Arten äusserst reichhaltig.
Dugong Beach Lodge, Vilanculos
Die Dugong Beach besteht aus 10 gut ausgestatteten, schön dekorierten Chalets und zwei Luxusvillen. Alle Zimmer sind geräumig und verfügen über ein eigenes Bad und eine Aussendusche. Jedes der Chalets hat eine private Terrasse und direkten Zugang zum Strand. Die Lodge verfügt ausserdem über eine Bar, einen Swimmingpool, ein Wassersportzentrum und ein Restaurant, das verlockende Meeresfrüchte und portugiesische Küche serviert. Die Lodge ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die tropischen Inseln und die Korallenriffe zu erkunden. Beim Schnorcheln und Tauchen kann man die vielfältige Unterwasserwelt beobachten, von Lederschildkröten über Mantarochen bis hin zum vom Aussterben bedrohten Atlantik Dugong.
Pestana Rovuma Hotel, Maputo
Dieses 4-Sterne Hotel im Herzen des Stadtzentrums von Maputo ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Hauptstadt von Mosambik. Es gibt auch den belebten Zentralmarkt und den entspannteren Feima Kunsthandwerkermarkt zu erkunden. Etwas weiter entfernt und mit dem Auto erreichbar befinden sich mehrere verlassene Strände, besonders beliebt sind Bilene und Xai-Xai. Das Hotel verfügt über einen Außenpool, ein Restaurant, einen Fitnessraum und eine Bar sowie einen kleinen Einkaufsbereich an der Vorderseite. Die Zimmer bieten einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Bucht von Maputo und verfügen teilweise über Balkone, um die hervorragende Lage zu nutzen. Das Pestana Rovuma ist auch praktisch gelegen, da der Flughafen nur 7 km entfernt ist.
White Pearl Resort, Machangulo
Dieses private Strandresort hat 2 km unberührten Strand vor der Haustür und ist von unberührten Buschlandschaften umgeben. Der Transfer zum Resort erfolgt am schnellsten vom Flughafen Maputo per Hubschrauber, aber auch mit dem Flugzeug oder dem Auto ist die Anreise möglich. Die Unterkunft besteht aus 22 stilvollen Suiten mit Meerblick, jede mit eigenem Tauchbecken. Das Restaurant bietet einige der schmackhaftesten mosambikanischen Meeresfrüchte in einer eleganten, aber entspannten Umgebung. Zu den beliebtesten Aktivitäten zählen exklusive Taucherfahrungen, Reiten am Strand, Kajakfahren entlang der Küste, Schwimmen mit Delfinen, Hochseefischen und von November bis Februar die Beobachtung von nistenden Schildkröten.
Baia Sonambula, Inhambane
Die Baia Sonambula befindet sich in Praia Tofo, in der Nähe von Inhambane, an der südöstlichen Spitze Mosambiks. Dank der leicht erhöhten Lage hat man von hier aus eine der spektakulärsten Aussichten auf die Bucht von Tofo. Ganz gleich, ob Sie auf einer romantischen Hochzeitsreise die Sehenswürdigkeiten des Indischen Ozeans bewundern oder die Gewässer bei einem Tauchkurs selbst erkunden möchten, Baia Sonambula bietet den idealen Rahmen für einen paradiesischen Urlaub. Alle Zimmer sind stilvoll eingerichtet und verfügen über grosse, bequeme Kingsize Betten und ein eigenes Bad. Bars und Restaurants sind nur wenige Gehminuten entfernt. Zum Angebot gehören Tauchsafaris, Reiten, Quad-Biken und Besuche der Inseln Inhambane und Mocucune.
Villa Sands, Mozambique Island
Das Villa Sands ist ein stilvolles Boutique Hotel, 180 km östlich von Nampula auf der Insel Mosambik. Die Unterkunft besteht aus 11 geräumigen Doppelzimmern, die jeweils mit einem Kingsize Bett, Klimaanlage und eigenem Bad ausgestattet sind. Drei der Zimmer befinden sich auf der Dachterrasse und bieten einen atemberaubenden Blick auf den Ozean. Zimmerservice und einen Swimmingpool auf der gleichen Ebene. Ein weiterer Swimmingpool befindet sich auf der Terrasse direkt am Meer, in der Nähe der Bar und des Restaurants. Taucher und Schnorchler kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Ort ist mit seinen unberührten Korallenriffen und der grossen Vielfalt an Meereslebewesen ideal für Wassersport. Das Hotel verfügt über ein eigenes Motorboot für tägliche Ausflüge zu den nahen Inseln und Riffen.
Informationen von A - Z
Anreise / Grenzübergänge
Der internationaler Flughafen Maputo ist das wichtigste Tor nach Mosambik mit Direktflügen aus Portugal, Johannesburg oder Kapstadt. Die Einreise nach Mosambik mit dem Flugzeug erfolgt meist über Südafrika. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Grenze von Südafrika nach Mosambik auf dem Landweg zu überqueren. Der Grenzübergang Lebombo/Ressano Garcia zwischen Mosambik und Südafrika wird am häufigsten von Reisenden und für den Transport von Handelswaren genutzt.
Beste Reisezeit / Klima
Mosambiks Klima wird als tropisch eingestuft, mit zwei Jahreszeiten, der Trockenzeit von Juni bis Oktober und der Regenzeit von November bis Mai. Aufgrund des Einflusses des Indischen Ozeans und der Höhenunterschiede variieren die Wetterverhältnisse im ganzen Land jedoch erheblich. Die Regenzeit dauert im Norden etwas länger, und die Luftfeuchtigkeit ist im ganzen Land sehr hoch. Von Dezember bis März wird das Land von dampfenden Gewittern, gelegentlichen Regengüssen und hoher Luftfeuchtigkeit heimgesucht. In dieser Zeit herrschen im Indischen Ozean zwar nicht die idealen Bedingungen, aber das Wasser ist warm, die Preise sind niedrig, und man kann erstklassige Tauchgänge machen. Während des Höhepunkts der Regenzeit – von Februar bis April – werden viele Strassen unpassierbar. Um Ostern, Weihnachten und in den südafrikanischen Schulferien sind die Urlaubsorte im Süden oft überfüllt. Im Mai hat der Regen aufgehört, und die Luftfeuchtigkeit ist gesunken – ideal für einen Strandaufenthalt. Die Monate Juni bis September sind seit jeher als die „besten“ Monate für einen Besuch bekannt, aber in dieser Zeit steigen auch die Hotelpreise. Wenn Sie den Menschenmassen entgehen wollen, sind Oktober und November ähnlich wie April, mit niedrigen Preisen, warmem Wetter und weniger Touristen. Der Februar ist eine gute Zeit um mit Walhaien zu tauchen. Der beste Monat zum Fliegenfischen ist der April, während der August mit Strandpartys, Lagerfeuern und Grillfesten der Hauptreisemonat ist.
Einreise/Visum
Alle Besucher Mosambiks müssen im Besitz eines Reisepasses sein, der noch mindestens sechs Monate nach ihrer Ausreise aus dem Land gültig ist. Ein Visum ist für alle ausser den Staatsangehörigen von Südafrika, Sambia, Botswana und Swasiland erforderlich und kann an den meisten Grenzen erworben werden. In der Regel brauchen Sie Dokumente, die belegen, dass sie zu Freizeitzwecken reisen. Dazu gehören Nachweise wie ein Rückflugticket, eine Unterkunftsbestätigung oder ein Einladungsschreiben eines Einwohners. Das Visum ist 30 Tage gültig. Obwohl auf dem Visum angegeben ist, dass es nur für eine Einreise gültig ist, haben Besucher, die nach Eswatini und Südafrika gereist sind, festgestellt, dass das Visum für zwei Einreisen gültig ist, wenn die Gültigkeitsdauer von 30 Tagen noch nicht abgelaufen ist. Da jedoch in letzter Zeit berichtet wurde, dass Besuchern die Einreise verweigert wurde, raten wir Ihnen dringend Ihr Visum im Voraus bei der nächstgelegenen mosambikanischen Botschaft zu beantragen.
Elektrizität
Der Strom in Mosambik hat eine Spannung von 200 V/50 Hz, und die Steckdosen sind für ovale Stecker mit zwei runden Stiften des Typs C, F und M geeignet.
Fahrzeug Miete
Die Anmietung eines Autos ist möglich, aber Mosambik ist kein typisches Ziel für Selbstfahrer und Reisende, die das Landesinnere erkunden möchten, sollten eine geführte Safari buchen.
Feiertage/Festivals
Im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Ländern gibt es in Mosambik nur wenige Feiertage und Festivals, obwohl jedes Jahr neue, auf Touristen ausgerichtete Veranstaltungen eingeführt werden. Das AZGO-Festival ist ein jährliches Open-Air Musikfestival, das an drei Tagen im Mai in Maputo stattfindet. Es treten lokale und internationale Bands auf und es finden Workshops sowie Handwerks- und Modeschauen statt. Das STRAB-Festival ist ein beliebtes Rhythm and Blues Festival, das jedes Jahr im Mai in Ponta Malongane an der Grenze zu Südafrika stattfindet und sich von einer bescheidenen Geburtstagsfeier vor acht Jahren zu einem mittlerweile großen Event entwickelt hat. Rock’n’Roll, Blues und Mischformen aus beidem sind ein Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung. Der Unabhängigkeitstag, der in Mosambik am 25. Juni gefeiert wird, ist das beliebteste aller nationalen Feste. In Maputo findet zu diesem Anlass immer ein fabelhaftes Konzert im Stadion statt, bei dem berühmte mosambikanische Bands auftreten, und es finden verschiedene kulturelle Veranstaltungen mit bildender Kunst, Musik, Tanz und traditioneller Poesie statt. Das Tambo International Art Festival in Pemba feiert im Juli die kulturelle Vielfalt mit einer Reihe von Musik-, Tanz- und Theateraufführungen sowie Kunstausstellungen. Die Veranstaltung dauert eine Woche und umfasst Workshops für Besucher und Einheimische, die von traditionellen Handwerkern, Frauen und internationalen Künstlern aus Pemba angeboten werden. Das Chopi Musikfestival in der Stadt Quissico in der Provinz Inhambane ist ein einzigartiges Festival, das Ende Juli stattfindet und bis in den August hinein Konzerte mit traditioneller, lokaler Chopi Musik bietet, die von der UNESCO als immaterielles Kulturgut anerkannt ist. Gruppen von Spielern der mbila (eine Art Xylophon), Trommeln, Rasseln, Panflöten und Tierhorntrompeten geben Konzerte, um diese einzigartige Musikform zu erhalten. Die Weihnachtszeit wird in Mosambik sowohl von Christen als auch von Andersgläubigen mit Konzerten, Festen, Musik und Gesang bei großen Familientreffen gefeiert. In den katholischen Kirchen werden Mitternachtsmessen abgehalten, und Chöre erfüllen die Luft mit Weihnachtsliedern, die in herrlichen afrikanischen A-capella Harmonien erklingen.
Fortbewegung
Mosambik ist ein grosses Land, in dem es kaum moderne Verkehrsmittel oder gute Strassen gibt, so dass es schwierig ist, Besichtigungen auf dem Lande zu organisieren. Der Zustand und die Sicherheit der Busse lassen zu wünschen übrig. Es wird daher empfohlen Touren mit modernen, gut gewarteten Fahrzeugen seriöser lokaler Unternehmen zu unternehmen. Es gibt nur eine Eisenbahnlinie, die in den Norden führt. Der internationale Flughafen Vilanculos, das Tor zum Bazaruto Archipel, wird von Maputo, Johannesburg, Kapstadt oder dem Kruger International Airport angeflogen. Die Verbindung mit Kruger ist eine hervorragende logistische Lösung, um eine «Big 5» Safari und einen Strandurlaub zu kombinieren. Der internationale Flughafen Pemba ist das Tor zum Quirimbas Archipel und wird über Maputo, Johannesburg, Nairobi und Dar es Salaam angeflogen – die beiden letztgenannten Flughäfen eignen sich hervorragend für eine Kombination aus Safari in Ostafrika und Strandurlaub in Mosambik. Wenn Sie an der Küste angekommen sind, müssen Sie mit dem Boot, einem Leichtflugzeug oder einem Hubschrauber zu den Inseln reisen. Die Inseln sind klein genug, um zu Fuss zu erkundet zu werden, aber es gibt viele Möglichkeiten für Segel- und Bootstouren.
Geldangelegenheiten
Die offizielle Währung Mosambiks ist der Metical (Plural Meticais), aber wenn Sie im Süden Mosambiks unterwegs sind, werden sowohl der südafrikanische Rand als auch der US-Dollar weitgehend akzeptiert. US-Dollar, britische Pfund und Euro sind in Banken und Wechselstuben leicht umtauschbar. Im Norden ist es am besten, Dollar bei sich zu haben. Wenn Sie beim Souvenir Einkauf auf Märkten und in Kunsthandwerksläden nicht mit Meticais, sondern mit einer Fremdwährung bezahlen möchten, empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Scheinen mit kleiner Stückelung. Kreditkarten werden in den meisten Hotels der gehobenen und mittleren Kategorie sowie an einigen Mietwagenstationen akzeptiert. Ansonsten ist die Verwendung von Kreditkarten im Land begrenzt. Wenn Sie Bargeld benötigen, finden Sie in den meisten grösseren und kleineren Städten Geldautomaten. Es ist ratsam an Geldautomaten eine Visa Karte zu benutzen, da Mastercard und andere Karten nicht so häufig akzeptiert werden.
Geographie
Mosambik liegt am Indischen Ozean und grenzt im Süden an Südafrika, im Norden an Tansania und im Westen an Simbabwe, Sambia und Malawi. Das Land ist etwa dreimal so groß wie Grossbritannien und wird durch den Sambesi Fluss in zwei topografische Regionen geteilt. Der Norden Mosambiks besteht aus einer Hügellandschaft und niedrigen Hochebenen mit zerklüftetem Hochland im Westen. Der Süden Mosambiks ist aufgrund der Küstenebene, die sich von Norden nach Süden ausdehnt und fast die Hälfte der Landesfläche ausmacht, flacher. Abseits der Küste ist Mosambik sehr dünn besiedelt, und die riesigen offenen Waldgebiete sind praktisch unberührt.
Geschichte
Die ersten Stämme, die sich in der als Mosambik bekannten Region niederliessen, waren die alten San Jäger und -Sammler, die während der Steinzeit Jahrtausende lang durch das Gebiet zogen. Zwischen dem ersten und dem fünften Jahrhundert n. Chr. kamen viehzüchtende und ackernde bantusprachige Stämme über das Tal des Sambesi Flusses und brachten die Technologie der Eisenverhüttung und der Waffenherstellung mit und unterwarfen die San Völker. Die Besiedlung setzte sich im Mittelalter fort, auch wenn von den alten, von Lehmwänden umgebenen Städten und Handelshäfen nur wenig übriggeblieben ist. Im frühen Mittelalter wurden entlang des Indischen Ozeans und auf den vorgelagerten Inseln arabische Handelsposten errichtet, und der Islam hielt Einzug, wobei die lokalen Sultane die Ein- und Ausgänge kontrollierten. Der portugiesische Seefahrer und Entdecker Vasco da Gama traf 1498 ein, und um 1500 waren die Händler gut etabliert, bedienten die Seewege in den Fernen Osten und wurden durch grosse Festungen wie Sao Sebastiao auf der Ilha de Mozambique geschützt, die 400 Jahre lang die portugiesische Kolonialhauptstadt war. Die damalige politische Situation verhinderte, dass die Portugiesen ihrem Neuerwerb viel Aufmerksamkeit schenkten, und die Handelsstationen an der Küste verfielen mangels Investitionen bald. Als sich Portugal auf den direkten Handel mit dem Fernen Osten und Indien sowie auf die Kolonisierung Brasiliens konzentrierte, zerfiel das System zu landwirtschaftlichen Gütern, die von Stämmen bewirtschaftet wurden und sich im Besitz von abwesenden europäischen Grundbesitzern befanden. Im 19. Jahrhundert wurde die Bevölkerung durch Teilpacht und Strafsteuern auf einen Zustand der Leibeigenschaft reduziert. Der direkte portugiesische Einfluss war so gut wie erloschen, und zwischen Mosambik und Madagaskar hatte sich ein heimlicher, von den Arabern und Osmanen betriebener Sklavenhandel entwickelt, der bis 1877 andauerte. 1891 wurde die Verwaltung Mosambiks an die private Mosambik Kompanie übergeben, eine in Beira ansässige Fassade für britische Unternehmer, die billige Zwangsarbeiter für die Plantagen und Goldminen im Landesinneren Südafrikas und anderer Kolonien lieferten. Die Politik kam den weissen Siedlern und Portugal zugute, und die einheimische Bevölkerung wurde entweder ignoriert oder ausgenutzt. Es wurde das System der Baumwollkonzessionen eingeführt, mit niedrigen Festpreisen für die afrikanischen Erzeuger und ungerechten Gesetzen für die indigene Bevölkerung, was zu extremer Armut und grassierender Hungersnot führte. Selbst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weigerte sich Portugal, die Besitzungen in Mosambik aufzugeben, benannte sie in portugiesische Überseeprovinzen um und förderte die Migration aus dem Mutterland in die Kolonie. Innerhalb weniger Jahre wuchs der Ruf nach Unabhängigkeit zur Front für die Befreiung Mosambiks heran, die 1964 eine bewaffnete Widerstandskampagne startete. Nach zehn Jahren des Konflikts wurde 1974 die Unabhängigkeit ausgerufen, obwohl das Land zu diesem Zeitpunkt bereits in Trümmern lag. Sofort brach ein Bürgerkrieg zwischen kommunistischen und antikommunistischen Gruppierungen aus, der bis 1990 andauerte, als eine neue Verfassung verkündet wurde, die 1995 zu einer Form von Demokratie führte. Seitdem beschränken sich die endlosen Kämpfe auf die Politik, während sich das Land langsam von seinem früheren Zustand der Verzweiflung erholt. Die Infrastruktur ist eine Priorität, und der Tourismus wird als potenziell wichtiger Bestandteil der künftigen Wirtschaft Mosambiks angesehen.
Gesundheit
Die Routineimpfungen sollten auf dem neuesten Stand gehalten werden, und für Reisen nach Mosambik werden Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut empfohlen. Malaria ist ein ernstes Problem, da Chloroquinin in der Region kein wirksames Mittel gegen Malaria ist. Ausbrüche von Dengue Fieber kommen vor, und wenn Sie regelmässig Medikamente einnehmen, sollten Sie einen ausreichenden Vorrat mitnehmen, da es in Apotheken und Krankenhäusern nur wenige Medikamente auf Lager gibt. Die medizinische Versorgung in der Hauptstadt ist rudimentär, Englisch wird nur selten gesprochen und viele Behandlungen sind oft nicht verfügbar. Alle privaten und öffentlichen Krankenhäuser verlangen meist eine sofortige Bezahlung. Ausserhalb der Hauptstadt ist die medizinische Versorgung mangelhaft bis gar nicht vorhanden, weshalb eine entsprechende Versicherung mit Medivac-Zusatzpaket unerlässlich sind. Das Leitungswasser ist nicht trinkbar, und es besteht die Gefahr von Reisediarrhöe.
Internet
Das Internet ist in Maputo weit verbreitet. Viele Internetcafés und alle grösseren Hotels verfügen über Internetzugang. Alle Anbieter mCel, Vodacom und Movitel haben Internet für Handys und USB-Modems eingeführt. Die USB-Modems von Movitel sind am weitesten verbreitet und bieten in den meisten Gebieten 3G-Geschwindigkeiten, allerdings sind häufige Verbindungsabbrüche ein Problem. Ausserhalb Maputos ist der Internetzugang nur sporadisch und hauptsächlich in von Touristen frequentierten Orten verfügbar.
Küche
Die mosambikanische Küche gehört zu den interessantesten in Afrika, was auf den starken portugiesischen Einfluss während der 400-jährigen Kolonisierung zurückzuführen ist. Die traditionelle Küche der Mosambikaner besteht aus frischen Meeresfrüchten, Maisbrei, Hirse, Eintöpfen und Mandioka (Maniokpudding). Es ist üblich Hühnchen mit Bohnen, Maniokchips, Kartoffeln, Kokosnuss und Cashewnüssen zu servieren. Dazu gibt es meist Knoblauch und Pfeffer (ein portugiesischer Einfluss). An der Küste sind Meeresfrüchte die Hauptzutat, während im Landesinneren mit Mais gefüttertes Rebhuhn mit portugiesischem Flair ein beliebtes Gericht ist. Maputo bietet ein vielfältiges kulinarisches Angebot, darunter mediterrane und asiatische Spezialitäten, während die touristischen Zentren an der Küste eine grosse Auswahl an Restaurants bieten, die von gehobenen Hotelrestaurants bis zu Strandcafés reichen.
LGBT
Im Jahr 2007 erliess die Regierung ein Gesetz zum Schutz vor Diskriminierung von schwulen, lesbischen und bisexuellen Arbeitnehmern am Arbeitsplatz. Die Legalisierung gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen erfolgte schliesslich im Juni 2015 und wurde mit sehr geringem Widerstand verabschiedet. Die ehemaligen portugiesischen Kolonien in ganz Afrika haben in der Regel eine vergleichsweise liberale Einstellung zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen, und Mosambik bildet hier keine Ausnahme. Wir betrachten Mosambik als eines der LGBT-freundlicheren Länder südlich der Sahara, wobei die Menschen in kosmopolitischeren Gegenden wie Maputo tendenziell liberaler sind als die in ländlichen Gebieten. Dennoch raten wir allen unseren Reisenden, egal ob sie homosexuell oder heterosexuell sind, die öffentliche Zurschaustellung von Zuneigung oder sexuellem Verhalten zu vermeiden.
Menschen und Kultur
Seit dem Weggang von rund 360’000 Portugiesen nach der Unabhängigkeit gehören die 31 Millionen Einwohner Mosambiks überwiegend den schwarzen ethnischen Gruppen an, von denen die grössten die Macau und die Shangaan sind. Dennoch ist die portugiesische Sprache vorherrschend, und etwa 50 % der Mosambikaner sprechen sie als erste oder zweite Sprache, trotz der etwa 60 regionalen Sprachen. Die Kultur Mosambiks, die von den Bantu, den Suahelis, den Arabern und den portugiesischen Herrschern der Region abstammt, konnte sich seit der Unabhängigkeit 1975 frei entwickeln. Im Land gibt es sieben ethnische Hauptstämme und eine Reihe kleinerer Gruppen, von denen jede ihre eigenen Bräuche, Feste und kulturellen Symbole hat. Die Musik der Stämme spielt bei traditionellen Zeremonien und religiösen Anlässen eine wichtige Rolle. Die Instrumente werden von Hand gefertigt und haben sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert. Der Stamm der Chopi ist für seine hervorragenden musikalischen und tänzerischen Leistungen bekannt, und die Makonde für ihre Holzschnitzereien, insbesondere für die kunstvollen Masken, die bei rituellen Tänzen verwendet werden. Der römische Katholizismus ist der wichtigste portugiesische Einfluss, und die Landwirtschaft ist nach wie vor das wirtschaftliche Standbein, was dazu beiträgt, dass die alten Rituale, die auf den Jahreszeiten und der Erntekultur basieren, erhalten bleiben. Der traditionelle afrikanische Glaube ist in Mosambik immer noch stark ausgeprägt, obwohl sich etwa 56 % der Mosambikaner als Christen bezeichnen (vor allem im Süden und in den Städten) und weitere 18 % dem Islam zugehörig sind, insbesondere im arabisch geprägten Norden.
Politik
Die Front für die Befreiung Mosambiks (Frelimo) und der Nationale Widerstand Mosambiks (Renamo) bleiben die wichtigsten politischen Kräfte des Landes, gefolgt von der Demokratischen Bewegung Mosambiks (MDM). Die Frelimo hat die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2019 mit einem Erdrutschsieg gewonnen und auch in allen zehn Provinzen die Mehrheit errungen, so dass in jeder Provinz ein Gouverneur gewählt wurde. Die ehemalige Rebellengruppe Renamo, die einen blutigen Bürgerkrieg führte, der 1992 endete, hat auch nach dem von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensabkommen von Rom weiterhin Militärbasen unterhalten. Seit dem Ende des Bürgerkriegs kommt es im Land immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Gewalt. Im August 2019 wurde ein neues Friedensabkommen geschlossen, das jedoch von einer abtrünnigen Renamo Militärfraktion, der sogenannten Militärjunta, mehrfach gebrochen wurde. Der neue Führer der Renamo, Ussufo Momade, der nach dem Tod von Afonso Dhakama die Führung der Partei übernommen hat, hat jedoch eine gewisse Entschlossenheit gezeigt, das Friedensabkommen weiterzuführen, obwohl er mit internen Gegenreaktionen von Mitgliedern seines militärischen Flügels zu kämpfen hat. Das Friedensabkommen vom August, das derzeit umgesetzt wird, zielt auf eine stärkere Befriedung des Landes ab, indem die verbliebenen Renamo Kämpfer in die nationale Armee integriert und die über das ganze Land verstreuten Renamo Militärstützpunkte aufgelöst werden. Unterdessen hat Mosambik mit einem weiteren so genannten islamischen Aufstand in Teilen der gasreichen Provinz Cabo-Delgado zu kämpfen. Bis Mitte Februar 2021, mehr als drei Jahre nach Beginn des Aufstands, wurden in Cabo Delgado fast 4’000 Tote und 600’000 Flüchtlinge registriert. Schätzungsweise drei Millionen Meschen sind landesweit mit einem hohen Mass an Ernährungsunsicherheit konfrontiert, was auf die kombinierten Auswirkungen des Konflikts im Norden, Wetterschocks und Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 zurückzuführen ist.
Sicherheit
Nächtliche Überlandfahrten gelten aufgrund von Fahrzeugentführungen, Überfällen und Raubüberfällen als gefährlich, vor allem auf der Hauptverkehrsstrasse zwischen Maputo und der südafrikanischen Grenze. Von Fahrten abseits der Strasse wird wegen der noch vorhandenen Landminen aus der Zeit des Bürgerkriegs abgeraten. In den Städten ist Strassenkriminalität an der Tagesordnung. Besuchern wird geraten, keine Handys, Schmuck oder andere Wertgegenstände bei sich zu tragen. Abgelegene Gegenden sollten auch bei Tageslicht gemieden werden, und von nächtlichen Spaziergängen, selbst in Touristengebieten, wird ebenfalls abgeraten. Gelegenheits- und Taschendiebstahl ist das grösste Problem, mit dem Sie in Mosambik konfrontiert werden könnten. Ansonsten ist das Land ein relativ sicheres Reiseziel für Touristen.
Sprache
Portugiesisch ist die Amtssprache in Mosambik und wird von über 50% der Einwohner gesprochen, die vor allem in den Städten leben. Knapp 40% der Landbewohner verstehen Portugiesisch als Zweitsprache, wobei in den vier Hauptregionen des Landes eine grosse Zahl von Stammessprachen und Dialekten gesprochen wird. In der Hauptstadt und den Touristengebieten verstehen viele Menschen mehr oder weniger gut Englisch.
Telekommunikation
Die Vorwahl für Mosambik ist +258. Die Handynutzung liegt unter dem Durchschnitt der meisten afrikanischen Länder, so dass die Netzabdeckung ausserhalb der grossen Städte lückenhaft sein kann. NCel und Vodacom sind die beiden Netzbetreiber, die beide das GSM-Netz nutzen. Lokale SIM-Karten können gekauft und in entsperrten Handys verwendet werden.
Trinkgeld
Ein Trinkgeld von 10 % für die Bedienung ist in den meisten mosambikanischen Restaurants üblich. Die Höhe des Trinkgeldes für Ihren Reiseleiter liegt in Ihrem Ermessen und hängt von der Grösse Ihrer Gruppe und vom erhaltenen Service ab.
Unterkünfte
Der Tourismus in Mosambik befindet sich noch in der Entwicklung, und es gibt nur wenige Hotels im westlichen Stil, vor allem ausserhalb der etablierten Reiseziele an der Küste. Die Standards sind nicht immer hoch, aber die Preise können es sein. Das Angebot an Unterkünften reicht von teuren Luxus Resorts bis hin zu älteren, preisgünstigen Hotels. Einige der letzteren verlangen jedoch viel zu viel für die gebotenen Annehmlichkeiten, so dass Sie sich am besten ein Zimmer ansehen sollten, bevor Sie sich festlegen. Lässig-luxuriöse Strand Lodges und Boutique Hotels an der Festlandsküste sowie auf den Inseln des Quirimbas- und Bazaruto Archipels gehören zu den begehrtesten Unterkünften in Mosambik. Ein Aufenthalt in einem Safari Camp ist die beste Möglichkeit, die spektakuläre Flora und Fauna des Landes zu erleben und einige der vielfältigen Stammesdörfer zu erkunden.
Wirtschaft
Die mosambikanische Wirtschaft gehört zu den am schnellsten wachsenden der Welt, wenn auch von einem sehr tiefen Niveau ausgehend. Etwa zwei Drittel der mehr als 31 Millionen Einwohner (2020) leben und arbeiten in ländlichen Gebieten. Mosambik verfügt über reichlich Ackerland, Wasser, Energie, Bodenschätze und neu entdeckte Erdgasvorkommen vor der Küste, drei Tiefseehäfen und ein relativ grosses Arbeitskräftepotenzial. Das Land ist ausserdem strategisch günstig gelegen: vier der sechs Länder, an die es grenzt, sind Binnenländer und daher von Mosambik als Zugang zu den Weltmärkten abhängig. Die engen Beziehungen Mosambiks zum wirtschaftlichen Motor der Region, Südafrika, unterstreichen die Bedeutung seiner wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung für die Stabilität und das Wachstum des gesamten südlichen Afrikas. Die Landwirtschaft, in der 80% der Arbeitskräfte des Landes beschäftigt sind und die rund 30% des BIP ausmacht, hat traditionell eine dominierende Rolle gespielt, doch die wirtschaftliche Zukunft Mosambiks liegt in seinen umfangreichen natürlichen Ressourcen, zu denen riesige Kohlevorkommen und die viertgrössten Erdgasfelder der Welt gehören. Der Tourismussektor des Landes wächst zwar, bleibt aber noch weit unter seinem Potenzial.
Zeit
Mosambik ist der Greenwich Zeitzone zwei Stunden voraus (GMT +2).

